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1.
Zusammenfassung In der Nähe der Vogelschutzstation Serrahn (Mecklenburg) wurden 1959 an einem Nest des Wintergoldhähnchens(Regulus regulus) und vier Nestern (A bis D) des Sommergoldhähnchens(Regulus ignicapillus) Beobachtungen über Brutbiologie und Verhalten aus kurzem Abstand angestellt.Bei beiden Arten wurde das Nest ausschließlich vom gebaut, oft in Begleitung des .Die Brutdauer des Sommergoldhähnchens betrug bei Nest B 14–15 Tage, bei Nest C 15 Tage, beide Male gerechnet vom Tage der Ablage des 9. (und letzten) Eies an. Es brütete nur das , das damit wahrscheinlich schon vor der Ablage des letzten Eies begann. Die Geschwister schlüpften am gleichen Tag (4 in Nest C) oder im Abstand von 1–2 Tagen (8 in Nest B).Die Jungen wurden von beiden Eltern gefüttert, von Anfang an vorwiegend mit kleinen Raupen. Sie verließen Nest C im Alter von 19 bzw. 20 Tagen.  相似文献   

2.
Zusammenfassung Von den Inselpopulationen des Sommergoldhähnchens auf den Balearen (Mallorca),Regulus ignicapillus balearicus, und auf Madeira,R. i. madeirensis, wird die Struktur des Reviergesanges und der Rufe dargestellt. Ssp.madeirensis weicht in beiden markant von denen der Nominatform ab, ssp.balearicus nur im Strophenaufbau geringfügig. Die intra-und interindividuelle Variabilität der Strophentypen ist bei ssp.balearicus höher als auf dem Festland. Am Strophenende treten häufig Elementgruppen auf, die in Mitteleuropa fehlen. Seltene Elementtypen der Nominatform (ssp.ignicapillus) finden sich bei ssp.balearicus gehäuft, ähnlich wie bei ssp.laeneni (Nordafrika). Drift-Effekte gelten als Ursachen für die Unterschiede zwischen Balearen/N-Afrika und Mitteleuropa. Jedes von ssp.madeirensis benutzt nur einen Strophentyp; er variiert interindividuell stark. Die Strophe ist dreiphrasig und wird von modifizierten Kampf- und Erregungsrufen dominiert. Die Erregungsrufe sind stark frequenzmoduliert und weisen Obertöne auf, die in der Gesangsstrophe fehlen können. Wahrscheinlich sind die Erregungsrufe dem Weia-Element aus dem Subsong von ssp.ignicapillus homolog. Der hohe Anteil angeborener Rufe immadeirensis-Reviergesang wird mit Lernentzug der Erstsiedler begründet. Attrappenversuche belegen die markanten akustischen Differenzen zwischen Sommergoldhähnchen von Madeira und Mitteleuropa. Reviergesang und Erregungsrufe vonR. i. madeirensis werden von der Nominatform ssp.ignicapillus in Mitteleuropa nicht als artspezifisch erkannt. Die Madeira-Goldhähnchen reagieren hingegen auf mittel- und südosteuropäische Strophentypen (ssp.ignicapillus undcaucasicus) stark territorial.
Vocalisations of Firecrests from the islands of Madeira and Mallorca (Regulus ignicapillus madeirensis, R. i. balearicus)
Summary The vocal repertoire of two island populations of the Firecrest (R. ignicapillus) was studied. The song structure ofR. i. balearicus from Mallorca does not differ from that of nominateignicapillus, although intra- and interindividual variation of song types in Mallorca is higher than within continental populations, i.e. individual males use higher numbers of song types than nominateignicapillus in Central Europe. Several song types are terminated by distinct element groups strongly resembling song structures of North AfricanR. i. laeneni. The fixation of relatively rare element types and song patterns compared to Central EuropeanR. i. ignicapillus is explained by drift effects. The song repertoire of the individualR. i. madeirensis male is reduced to only one song type. This is divided into three phrases, two of them consisting of modified display and rage calls. While those song elements resemble innate calls, the reduction of learning opportunities which went along with the colonisation of Madeira is thought to be the main cause for the evolution of the Madeiran song type. Display calls are used in territorial contexts and differ greatly from those of other Firecrest subspecies in covering a larger frequency range and in including additional harmonics. Display calls are suspected to be a homologon of the excitement calls of nominateignicapillus, the weija note, which is also produced in subsong. Field experiments corroborate the evidence of a wide gap betweenR. i. madeirensis and nominateignicapillus song. Song and calls ofR. i. madeirensis do not evoke a notable territorial reaction in Central EuropeanR. i. ignicapillus, while the Madeiran Firecrests show strong reaction to the playback of Central and South-East European song types (ssp.ignicapillus andcaucasicus). Consequently,R. i. madeirensis is the only population of the Firecrest studied so far which differs considerably with respect to vocalisations from all four subspecies ofR. ignicapillus.
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3.
Zusammenfassung An 1047 Silbermöwen-Nestern auf den Watteninseln Mellum und Memmert wurden 1979/80 ermittelt (Abb. 1): Grenzrichtungen der Vegetationsstände 1–3 (1: Vegetationsstand größter Winkelgröße) und Nest-Zugänge 1–3, ihre Winkelgrößen und mittleren Richtungen. Mehr als 80% der Nester waren zu 40–90% von Vegetation umstanden (Abb. 2). Die Winkelgröße des Gesamtvegetationsstandes betrug auf Mellum 212°, auf Memmert 205° (Tab. 1). Die Nestzugänge hatten eine geringere Winkelgröße als die Vegetationsstände (Tab. 1, Abb. 3). Die Silbermöwe bevorzugte demnach Nestplätze, die von Vegetation schützend umgeben sind. Der Vegetationsstand 1 befand sich bevorzugt auf der westlichen (= Hauptwindrichtung), der Zugang 1 auf der östlichen Nestseite (Tab. 2, Abb. 4). Die Verteilung der Gesamtvegetation zeigte entsprechende Vorzugsrichtungen (Abb. 6). Im Vergleich zu 1979 war 1980 eine Verlagerung der Vorzugsrichtung des Vegetationsstandes 1 um 50–60° von West nach Nord festzustellen (Tab. 2, Abb. 4). Ein Vergleich der mittleren Windrichtungen beider Jahre zeigte eine gleichsinnige Richtungsänderung (Abb. 5). Auf den zwei untersuchten Probeflächen Mellums ließ sich eine Auswahl des Nestplatzes im Hinblick auf Sichtschutz gegen Nachbarn nicht nachweisen (Tab. 3). Die mögliche Funktion der nestumgebenden Vegetation als Wind- und Wetterschutz wird diskutiert.
Vegetation surrounding Herring Gulls'(Larus argentatus) nests in relation to wind direction
Summary The following measurements were taken for a total of 1047 Herring Gulls' nests on the North Sea islands Mellum and Memmert (West Germany) in 1979 and 1980 (cf. Fig. 1 for terminology): limiting directions, angular sizes, and mean directions of the surrounding vegetation-stands 1 to 3 (1 = vegetation-stand with largest angular size), and of the entrances 1 to 3. For more than 80% of the nests, 40–90% of the circumference were surrounded by vegetation (Fig. 2). The mean angular size of the total vegetation-stand was 212° on Mellum and 205° on Memmert (Tab. 1). The nest entrances had a smaller angular size than the vegetation-stands (Tab. 1, Fig. 3). This shows the Herring Gull's preference for nest sites protected by surrounding vegetation.Vegetation-stand 1 was preferably orientated towards the west (= main wind direction), nest entrance 1 towards the east (Tab. 2, Fig. 4). The distribution of the total vegetation showed corresponding preferred directions (Fig. 6). A comparison of the years 1979 and 1980 revealed a shift of 50°–60°, from west to north, for the preferred direction of vegetation-stand 1 (Tab. 2, Fig. 4). A similar shift could be found for the mean wind direction (Fig. 5). For the two study plots on Mellum, a nest site selection favouring visual isolation from neighbours' nests could not be demonstrated (Tab. 3). The possible function of nest-surrounding vegetation as a shelter against wind and weather is discussed.


Herrn Dr. Friedrich Goethe zur Vollendung des 70. Lebensjahres gewidmet  相似文献   

4.
During autumn migration, orientation tests were performed with Goldcrests in the morning immediately after the birds had been caught. In the local geomagnetic field (vertical component pointing downward), they showed a significant tendency towards 144° SE; in a magnetic field with the vertical component pointing upward, their mean was at 321° NW. This response to an inversion of the vertical component reveals that the Goldcrests used the magnetic field for orientation and that their magnetic compass is an inclination compass as it has been described for several other species of migrants.  相似文献   

5.
Zusammenfassung Im Buchenwald des Naturschutzgebietes Serrahn (Mecklenburg) achtete Verf. seit 1949 auf den Zwergschnäpper. 1956 und 1957 brüteten dort über 12 Paare.Ankunft frühestens am 9. Mai. Als Erste erscheinen vorwiegend ältere (rotkehlige) . Den ersten folgen sehr bald die ersten .Balzflug, Zeigen der Nisthöhle, Copula sowie Variationen des Neststandes werden beschrieben.Fast stets baute nur das , in einem Falle 3 Tage lang. Während der Bauzeit setzt das seine Singflüge eifrig fort. Gepaarte verstummen, sobald ihr begonnen hat, fest auf dem Gelege zu brüten. Nur Junggesellen singen den ganzen Sommer über.An einem günstig gelegenen Nest wurde das Verhalten des Paares vom 4.(?) Bruttag ab bis zum Ausfliegen der Jungen (im Alter von 13 Tagen) aus einem dicht davor angebrachten Schirm genau beobachtet und aufgezeichnet. Nach dem Verlassen des Nestes suchen die Jungen unter Führung ihrer Eltern die nächste Dickung auf. Sobald sie selbständig geworden sind, beginnt die Jugendmauser, 3 Wochen danach die Wanderung ins Winterquartier. Die letzten Zwergschnäpper verschwanden meist vor Mitte September.Angaben über Gesang, Bedeutung der Rufe, Nahrung.Attrappen-Versuche am Nest ergaben, daß die Eltern genau zwischen dem (gefährlichen) Sperber und dem (ungefährlichen) Kuckuck zu unterscheiden wußten und ihnen gegenüber unterschiedliche Alarmlaute brachten. Tannenhäher und Wacholderdrossel lösten keine Abwehr-Reaktion aus.  相似文献   

6.
7.
Zusammenfassung Die als Unterarten klassifizierten europäischen Formen der Aaskrähe, Rabenkrähe und Nebelkrähe, besiedeln verschiedene, aneinandergrenzende Verbreitungsgebiete und hybridisieren in der Kontaktzone. Die Nachkommen von Mischpaaren sind fruchtbar und können sowohl mit anderen Hybriden als auch mit Raben- und Nebelkrähen erfolgreich brüten. Trotzdem kommt es zu keiner völligen Vermischung der Formen und/oder Verlagerung der Verbreitungsgebiete. Vor diesem Hintergrund untersuchten wir die Partnerwahl von Aaskrähen in der Hybridisierungszone auf der nordfriesischen Insel Amrum und stellten fest, daß Partner gleichen Phänotyps häufiger miteinander verpaart waren, als stochastisch zu erwarten gewesen wäre. Unsere Daten bestätigen vergleichbare Studien aus Hybridisierungszonen in Italien und Sibirien. Wir schließen daraus, daß phänotypisch selektive Partnerwahl bei der Aaskrähe ein allgemeines Phänomen sein könnte und diskutieren, warum dieses Verhalten anfitness-relevante Parameter gekoppelt sein sollte. Um welche es sich dabei handeln könnte, wurde bisher nicht hinreichend untersucht und muß deshalb offen bleiben.
Non-random mating of Crows (Corvus corone) in a hybrid zone of Carrion Crow (C. c. corone) and Hooded Crow (C. c. cornix)
Summary Carrion Crow and Hooded Crow are regarded as subspecies of the Crow. They show frequent hybridisation along the adjacent borders of their distribution. Mixed pairs produce fertile offspring which are able to breed successfully with both hybrids and mates of either phenotype. However, hybridisation does not lead to phenotypic changes of Carrion and Hooded Crows in general nor in their distinct distribution. We studied the mating behaviour of Crows in the hybrid zone on the Island of Amrum (Schleswig-Holstein, Germany) and found evidence that Crows may prefer mates of the same phenotype. Our data confirm previous studies which reported assortative mating with respect to plumage coloration from hybrid zones in Italy and Siberia. We discuss why this behaviour should be related tofitness traits which in our opinion have not yet been studied adequately nor identified.
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8.
9.
Summary On 23.7. 1977a colour-ringed first-year Meadow Pipit was observed feeding nestlings of a third brood of more than two-year-old parent Meadow Pipits for at least three times. The first-year Meadow Pipit had hatched about 1.5. 1977 in a nest about 3100m off the place where it helped feeding.On 27. and 28.6. 1978 another first-year Meadow Pipit was observed feeding nestlings of a brood some four times. This first-year Meadow Pipit had hatched about 8.5. 1978 nearly 3400m off the place where it helped feeding. The only adult parent that was seen feeding the brood was a colour-ringed adult male. On 14.6. 1978 a copulation was observed between the adult male and the first-year Meadow Pipit — obviously a female.Evidently there were no close relationships between the first-year Meadow Pipits and the parents of the broods they helped.  相似文献   

10.
Summary The primary call Guhk of male Little Owls functions in pair formation and territory defense. According to literature this call is uttered exclusively by the male. A similar call given by female Little Owls has been recorded on tape; both calls were analysed by means of a sound spectrograph.In comparison to the call of the female the male's call lasted longer, the pitch being higher in the main part. The call was uttered louder and clearer by the male than by the female. During the main time of courtship the male repeated the Guhk-call often monotonously for several minutes, whereas spacing between the notes was irregular and the number of calls given in a group varied only between three and five, or the notes occured singly when the call was uttered by the female. Because of these differences it should be possible to distinguish male and female Little Owls by their vocalizations. This can be important for census work.  相似文献   

11.
Summary Die große Regurgitationstendenz im Fütterungsverhalten von Ameisen wurde ausgenützt, um mit Hilfe der Tracermethode (J131 in Honigwasser) die Nestareale holzzerstörender Roßameisen (C. herculeanus) in lebenden Bäumen zu ermitteln. Hierzu wurden vorher im Laboratorium Absorptionsmessungen an verschiedenen Hölzern und mit verschiedenen Detektoren vorgenommen. Hierbei ergab sich für den Szintillationszähler der günstigste Wirkungsgrad. Die Freilanduntersuchungen zeigten, daß die Nestareale einer einzigen Kolonie eine Reihe von Stämmen umfassen können und weit größer sind, als die äußerlich erkennbaren Schadbilder vermuten lassen.
Summary Regurgitation is important in the feeding behaviour of ants. Iodine131 in honey-water-solution was fed to colonies of Camponotus herculeanus. A scintillation counter was used to determine the nest area, i.e. that which was radioactive following regurgitation. This apparatus gave the most consistent results with different woods. The nest area of a single colony was found to include several trunks, and covered a much larger area than the external damage revealed.


Herrn Dr. Karl Hölldobler zum 60. Geburtstag gewidmet.  相似文献   

12.
Summary A captive pair of pied barbets (Tricholaema l. leucomelan) regularly performed false copulations with the same repetition rate per bout and the identical accompanying duet as is typical of true copulations, the only difference being that cloacal contact did not occur. 10 months after its first brood, the pair was again allowed to excavate a nest-hole and breed. After 2 to 7 days of excavation, false copulations were replaced by functional ones. From incubation through fledging of young neither type of copulation occurred. Two causal explanations accounting equally well for false copulations are suggested.  相似文献   

13.
Zusammenfassung Im Harz besiedelten 1969–1983 Trauerschnäpper und Wasseramsel Südhänge bevorzugt und erfolgreicher als Nordhänge, Tannenmeisen dagegen Nordhänge. Siedlungsdichte, Höchstvorkommen, Gelegegröße, Zahl der flüggen Jungen pro erfolgreiches Paar, relativer Bruterfolg und Jungenproduktion (bei der Wasseramsel auch die Zahl der Zweitbruten) sind an den Süd-(Nord-) hängen größer als an den Nord-(Süd-)hängen, Legebeginn/Schlüpftermin liegen früher (Abb. 8). Zwar sind bei der Kohlmeise Gelegegröße, Zahl der flüggen Jungen pro erfolgreiches Paar und relativer Bruterfolg an den Nordhängen größer als an den Südhängen, doch die übrigen brutbiologischen Daten zeigen, daß auch für sie Südhänge nahrungsökologisch günstiger sind. Trauerschnäpper, Kohl- und Tannenmeise besiedelten bevorzugt (ca. 90 %) Hänge mit der gleichen Exposition, an der die Vögel geboren worden waren. Die unterschiedliche Bedeutung der südlichen bzw. nördlichen Hangexpositionen für die 4 Arten kann am deutlichsten aus der Zahl der flüggen Jungen pro ha oder pro km Flußlänge abgelesen werden (Abb. 8): Sie übersteigt an den Südhängen die an den Nordhängen beim Trauerschnäpper um 1000 (–2000) %, bei Wasseramsel und Kohlmeise um 65–90 %; umgekehrt ist sie bei der Tannenmeise an den Nordhängen um 100–130 % größer. Die Nahrungssituation wird als entscheidend für die Ergebnisse angesehen.
Exposure and breeding biology ofCinclus cinclus, Ficedula hypoleuca, Parus major andP. ater
Summary From 1969 to 1983 breeding biology and settling behaviour were investigated in the Harz mountains.Ficedula hypoleuca andCinclus cinclus preferred south exposed slopes to north exposed slopes and were more successful on southern slopes. On the other handParus ater preferred northern slopes. ForFicedula hypoleuca andCinclus cinclus population density, altitudinal limit, clutch size, number of fledged young per successful pair, relative breeding success and number of fledged young per ha or per km of river bank were higher on southern than on northern slopes. The opposite was true forParus ater for northern slopes versus southern slopes (Fig. 8). InParus major clutch size, number of fledged young per successful pair and relative breeding success were also higher on northern slopes than on southern slopes. Data of breeding biology show, however, that the food ecology of south exposed slopes forParus major is also more favourable than that of north exposed slopes. For nestingFicedula hypoleuca, Parus major andP. ater prefer (to almost 90 %) the type of slope at which they had been born. The importance of north or south exposure is best shown by the number of fledged young per ha or per km of river bank (Fig. 8): On south exposed slopes it exceeds that on north exposed slopes by about 1000 (to 2000) % forFidecula hypoleuca, and by about 65–90 % forCinclus cinclus and forParus major. On the north exposed slopes, however, the number of fledged young per ha ofParus ater exceeds that of the south exposed slopes by about 100 to 130 %. The results are chiefly explained by the food situation.
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14.
Zusammenfassung In der Republik Niger wurden an vier Brutkolonien Nester des Goldsperlings individuell markiert und mindestens alle drei Tage der Nestinhalt kontrolliert, ohne die Nester zerstören zu müssen. Die Gesamtausfallrate bewegte sich zwischen 30 und 60 % der abgelegten Eier. 13–21 % der Eier fielen der Bebrütung und beim Schlüpfen aus, 16–40 % während der etwas längeren Aufzuchtphase. Die wichtigste Ursache während der Brutphase waren kalte/sterile Eier, während bei der Aufzucht die meisten Nestlinge durch Verhungern starben. Letzteres war für die gesamte Mortalität im Nest der wichtigste Faktor. Während der Aufzuchtphase bestand eine engere Bindung der Altvögel an die Gelege, die die Nahrungssituation für die Nestlinge offenbar nicht abschätzen können. Allerdings verhindert die unterschiedliche Konkurrenzkraft der Nestlinge eines Nestes, daß bei schlechten Bedingungen alle Jungvögel sterben.
Nesting mortality of the Golden Sparrow (Passer luteus)
Summary In the Republic of Niger, in four breeding sites nests of the Golden Sparrow were marked individually and controlled at least every three days without distroying them. The nesting mortality rate was 30–60 % of the eggs laid. 13–21 % of the eggs laid were lost during incubation and hatching and 16–40 % after hatching until fledging. The most important mortality factor during incubation period were cold/sterile eggs and during the second period starvation of the nestlings. The latter was also the most important for the nesting mortality. After hatching the nest bond of adults which can not predict the food conditions for the nestlings increased. The different competition strougth of siblings generally favours the survival of at least one nestling under bad conditions.
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15.
16.
Zusammenfassung Die Alarmlaute europäischer und nordafrikanischer Tannenmeisen gegen Nesträuber sind sehr verschieden (Abb. a, c). Europäische Tannenmeisen verwenden den nordafrikanischen Typ nur bei größter Erregung (eine Beobachtung an wildlebenden). Europäische Tannenmeisen und Schwarzschopfmeisen, die zusammen mit marokkanischen Tannenmeisen in einer Voliere gehalten wurden, brachten in Alarmsituationen zuerst die ihnen gemäßen Rufe und dann die der nordafrikanischen (Abb. d). Wahrscheinlich ist der afrikanische Alarmruftyp der ursprüngliche. Der stammesgeschichtlich junge Alarmruftyp der UntergattungPeriparus ging den nordafrikanischen Populationen verloren.
Alarm calls of European and North African Coal Tits(Parus ater ater, P. ater atlas, P. ater ledouci) and Vigor's Black Crested Tit(P. melanolophus)
Summary The alarm call against nestpredators of European and North African Coal Tits are quite different (fig. a, c). European Coal Tits call like African Coal Tits only in situations of drastic excitement (one observation in the field). European Coal Tits and Vigor's Black Crested Tits, kept together with Coal Tits from Morocco in an aviary, used in alarm situations first their usual calls and then the calls of the North African subspecies (Abb. d). Apparently the African form of the alarm call is the older. The North African populations have lost the evolutionarity young form of the alarm call of the subgenusPeriparus.
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17.
In 1991 and 1992 Common and Arctic Terns differed in chick-feeding and chick-rearing strategies. Arctic Terns favoured smaller prey, primarily crustaceans, for feeding their chicks than did Common Terns. Consequently, Arctic Tern feeding rates were higher. The influence of the tide on food parameters was greater in Arctic Terns. In both years breeding success was better in Common Terns.  相似文献   

18.
19.
Zusammenfassung Beobachtungen und die Ergebnisse von Flugfilmanalysen gerade flügger junger Ibisse werden vorgestellt. Einzelne für einen quantitativen Vergleich geeignete Parameter des Landeanfluges zeigen, daß die alten Vögel dieses Manöver erheblich besser beherrschen als die jungen. Es wird diskutiert, ob Lernvorgänge bei der Flugvervollkommnung eine Rolle spielen.
Quantitative differences in landing manoeuvres of adult and immature ibisses(Threskiornis aethiopicus)
Summary Observations and the results from the analysis of a flight-film of new-fledged ibisses are presented. Some parameters of the landing-manoeuvre which are well-fit for a quantitative comparison, show, that old birds master these manoeuvres much better than young ones. It is discussed, whether learning-processes are involved in the perfection of the flight.
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20.
Zusammenfassung 1. Die nächtliche Zugunruhe setzt auch unter konstanten Lichtbedingungen (Dauerdunkel 0,06 Lux, Dauerhell 250 Lux) etwa mit der Sonnenuntergangszeit ein und erreicht im Frühjahr etwa um 21h ihr Maximum (etwas später bei Dauerhell).2. Während der Nacht werden vom zugaktiven Rotkehlchen in stärkerem Maße als bei Tag die dunkleren Abteilungen einer Lichtorgel aufgesucht.3. Die höchste Zugaktivität wird bei Beleuchtungsstärken von 1–10 Lux erreicht, aber auch bei völliger Dunkelheit wird noch etwa 7 % der Maximalaktivität gemessen. Sommer-Nachtaktivität erreicht ebenfalls bei ca. 5 Lux ein Maximum, erlischt aber fast völlig bei Beleuchtungsstärken unter 1 Lux.4. Bei dunklem Untergrund ist die gemessene Aktivität bei gleicher Beleuchtungsstärke deutlich geringer als bei hellem Untergrund.5. Niedrigere Tagesbeleuchtungsstärken im Versuchsraum (250 gegenüber 700 Lux) bewirken ein Ansteigen der Zugaktivität in der folgenden Nacht, bei gleichzeitig zunehmender Futteraufnahme während des Tages.6. Einzelne Lichtpunkte wirken aktivitätssteigernd unabhängig von der von ihnen bewirkten Beleuchtungsstärke. Eine größere Zahl von Lichtpunkten, gleichmäßig über die Decke verteilt, hemmt dagegen die Zugaktivität, auch wenn die dabei erreichte Beleuchtungsstärke höher ist als bei einer Diffusionsbeleuchtung, unter der dieselben Tiere eine höhere Aktivität zeigen.
Nocturnal migratory restlessness in the robin under different light conditions and patterns of light spots
Summary 1. Nocturnal migratory restlessness even under constant LL or DD lighting conditions (250 Lux, 0,006 Lux) starts at the time of sunset, and in spring reaches a maximum at 9 pm under constant dark, and a little later in constant light (Fig. 1).2. At night, during nocturnal restlessness, the birds tend to be more active in the darker parts of a set of differently lighted chambers than during daytime (Fig. 3 b).3. Highest migratory restlessness in spring and autumn is recorded under an illumination of 1 to 10 Lux, though even in total darkness a high level of activity persists. Nocturnal activity in summer also reaches a maximum at an illumination level of 5 Lux, but drops to zero at intensities below 1 Lux (Fig. 4 a).4. In cages painted black the nocturnal activity is lower than in white cages with the same overhead illumination intensity (Fig. 5).5. Low illumination intensity during daytime (250 against 700 Lux) causes high activity during the following night and raises diurnal food consumption considerably.6. A few single light spots (stars) on the ceiling strongly activate migratory restlessness (almost independent of their brightness), while higher numbers of evenly spaced light spots lower the birds activity even though total illumination intensity is higher than under the diffuse control lighting under which the birds show a higher amount of activity (Fig. 7, 8).
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